Konsortium

Das Projektkonsortium besteht aus Universitäten, Fach-, Kunst- und Musikhochschulen in NRW, sowie dem Hochschulbibliothekszentrum (hbz).

Beteiligte Hochschulen des Konsortiums:

  • Fachhochschule Bielefeld
  • Universität Bielefeld
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Technische Universität Dortmund
  • Universität Duisburg-Essen
  • Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
  • Hochschule Düsseldorf
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Deutsche Zentralbibliothek für Medizin Köln
  • Kunsthochschule für Medien Köln
  • Deutsche Sporthochschule Köln
  • Technische Hochschule Köln
  • FH Münster
  • Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Universität Siegen
  • Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz)

Involvierte Inputgruppen:

  • Arbeitsgemeinschaften der Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken AG UB
  • AG FHB
  • Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Musikhochschulbibliotheken
  • VP-Konferenz Forschung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Nordrhein-Westfalen (HAW NRW)
  • AG Digitalisierung der Kunst- und Musikhochschulen

Die Universität Duisburg-Essen war bereits Teil des Konsortiums des Vorprojekts openaccess.nrw. In der Landesinitiative übernimmt sie die Konsortialführung und Leitung des Programmbereichs „Information, Beratung, Vernetzung, Diskurs und Anreize“. Openaccess.nrw ist neben fdm.nrw damit bereits die zweite Landesinitiative, die an der Universität Duisburg-Essen angesiedelt ist.

Die Universität Duisburg-Essenverpflichtet sich seit 2010 gemäß ihrem Leitspruch „Offen im Denken“ aktiv dem Prinzip des Open Access im Sinn der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen. Zusammen mit ihrer Universitätsbibliothek engagiert sie sich durch Förderprogramme sowohl in der Artikelförderung in OA-Gold-Zeitschriften als auch im Monografienbereich.

Im BMBF-geförderten Projekt „OGeSoMo – Open-Access Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Monografien“ hat sich die Universität Duisburg-Essen intensiv mit den Problemen bei der Förderung von Open-Access-Monografien auseinandergesetzt. In dessen Nachfolge ist kürzlich auch das Projekt „AuROA Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access“ vom BMBF bewilligt worden.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Projektgruppe FAIR Science der Universitätsbibliothek intensiv mit den Implikationen eines offenen, überlegten und verantwortungsvollen Umgang mit wissenschaftlichen Prozessen, Daten und Ergebnissen.

Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (hbz) ist der zentrale Service- und Infrastrukturdienstleister der Hochschulbibliotheken in NRW. Als aktiver Konsortialpartner der Landesinitiative openaccess.nrw fungiert das hbz als Infrastrukturdienstleister und baut in Zusammenarbeit mit dem Konsortium eine zentrale Infrastruktur für Open-Access-Publikationen auf. Die entstehende Plattform soll den Hochschulen und ihren Forscher:innen eine leichte und ressourcenschonende Möglichkeit zur Publikationen von Zeitschriften, Monographien sowie zugehörigen Forschungsdaten bieten und damit einen Beitrag zur Ausweitung des Open-Access-Publizierens in NRW leisten. Die Infrastruktur stellt somit einen essentiellen Baustein im Rahmen der Landesinitiative dar und unterstützt die weiteren Beratungs- und Dienstleistungen von openaccess.nrw durch die Bereitstellung der technischen Basis sowie des Supports.

Das hbz ist seit über einer Dekade im Bereich Open Access aktiv. Neben der Bereitstellung und Entwicklung geeigneter Publikationsplattformen und Repositorien ist das hbz in mehreren Open-Access-Projekten engagiert.

Im durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) geförderten Projekt „Nachweis von Open-Access-Inhalten an Hochschulen in NRW“ (NOAH) etabliert das hbz ein zentrales Portal für den Nachweis nicht urheberrechtlich beschränkter Materialien. In Kooperation mit den Pilotpartnern UB Paderborn, UB Siegen, UB Wuppertal, Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold sowie der Bibliothek der Hochschule für Musik und Tanz Köln entsteht durch die verbesserte Auffindbarkeit und Verfügbarkeit von Open-Access-Ressourcen ein zentraler Mehrwert für Forschung, Studium und Lehre.

Das im Rahmen der Digitalen Hochschule NRW ebenfalls durch das MKW geförderte Projekt ORCA.nrw etabliert ein zentrales Landesportal zur Veröffentlichung von Open-Educational-Resources. Das hbz stellt als Mitglied des ORCA.nrw Konsortiums die Infrastruktur bereit. Dies umfasst Hosting, Betrieb und Weiterentwicklung des zentralen Repositoriums.

Das hbz kann damit seine langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich Open Access in die Landesinitiative openaccess.nrw einbringen.

Die Universitätsbibliothek der Universität Bielefeld leitet in der Landesinitiative openaccess.nrw den Programmbereich „Monitoring“.

Die Universität Bielefeld hat mit der Verabschiedung ihrer Open-Access-Resolution im Jahr 2005 den freien Zugang zu Forschungsergebnissen bereits frühzeitig als wichtiges Handlungsfeld in der Wissenschaftskommunikation identifiziert. Mit der „Bielefeld University Press“ (BiUP) hat sie in Kooperation mit dem Bielefelder Verlag „transcript“ einen erfolgreich startenden Hochschulverlag mit starker Open-Access-Komponente gegründet.  

Die Universitätsbibliothek Bielefeld gilt als wichtige Vorreiterin bei der Umsetzung des Open Access innerhalb und außerhalb der Universität durch die Erarbeitung von Policies, Projektbeteiligungen und den Aufbau von Unterstützungs- und Schulungsangeboten. Sie ist langjährige Partnerin der Informationsplattform open-access.net (jetzt „open-access.network“) und aktiv Beitragende in den Arbeitsgruppen der DINI-AG ePub und „Confederation of Open Access Repositories“ (COAR). Zudem leitete die Universitätsbibliothek Bielefeld den von 2017 bis 2021 von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen geförderten „Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt“ (OA2020-DE).

Die Universitätsbibliothek Bielefeld leistet mit der Entwicklung der „Bielefeld Academic Search Engine“ (BASE) seit 2004 einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau und Betrieb einer Open-Access-Infrastruktur. Ihre Expertise bringt sie regelmäßig in europäische Open-Access- und Open-Science-Infrastrukturprojekte, wie aktuell in OpenAIRE Nexus und EOSC Future,  ein. Die von Bielefeld ausgehende und von der DINI-AG ePub unterstützte OpenAPC-Initiative (von 2015 bis 2020 durch DFG und BMBF gefördert) zum Monitoring von Open-Access-Publikationsgebühren hat ebenfalls eine internationale Relevanz erreicht. An der Universität Bielefeld kooperiert die Universitätsbibliothek mit dem „Institute for Interdisciplinary Studies of Science“ (I²SoS) in mehreren Projektzusammenhängen.