{"id":909,"date":"2023-12-06T13:34:12","date_gmt":"2023-12-06T12:34:12","guid":{"rendered":"https:\/\/openaccess.nrw\/?p=909"},"modified":"2025-11-20T10:34:23","modified_gmt":"2025-11-20T09:34:23","slug":"ergebnisbericht-des-workshops-open-access-publizieren-durch-wissenschaftliche-einrichtungen-veroeffentlicht","status":"archive","type":"post","link":"https:\/\/openaccess.nrw\/index.php\/ergebnisbericht-des-workshops-open-access-publizieren-durch-wissenschaftliche-einrichtungen-veroeffentlicht\/","title":{"rendered":"Ergebnisbericht des Workshops Open Access Publizieren durch wissenschaftliche Einrichtungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 4. Juli 2023 f\u00fchrte Open-Access-B\u00fcro Berlin zusammen mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) den <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.59350\/ch7v8-3gx85\">Workshop \u201eOpen Access Publizieren durch wissenschaftliche Einrichtungen&#8220;<\/a> durch, um die Open-Research-Strategie Berlin 2030 m\u00f6glichst gut an die Anforderungen und Bedarfe der Berliner Wissenschafts- und Kulturerbeeinrichtungen anzupassen. Dabei stand das Thema wissenschaftsgeleitetes Open Access Publizieren im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Markus Schn\u00f6pf von der <a href=\"https:\/\/www.bbaw.de\/\">BBAW<\/a> berichtete hierzu \u00fcber die Herausforderungen der digitalen Publikation moderner \u201eenhanced publications\u201c. Solche Formate bieten die M\u00f6glichkeit, Forschungsdaten und andere Medien wie Bild- oder Videomaterial einzubinden bzw. zu verlinken. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass diese Verkn\u00fcpfungen im Laufe der Zeit auf nicht mehr vorhandene Ressourcen verweisen. Die Kooperation verschiedener Handlungsfelder wie z.B. Open Access-Publizieren und Offene Forschungsdaten ist f\u00fcr die Nachhaltigkeit solcher Publikationsformen unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Wiese von der <a href=\"https:\/\/www.tu.berlin\/\">Technischen Universit\u00e4t Berlin<\/a> und Michael Kleineberg von der <a href=\"https:\/\/www.fu.berlin\/\">Freien Universit\u00e4t Berlin<\/a> haben aus ihrer T\u00e4tigkeit im kooperativen Universit\u00e4tsverlag <a href=\"https:\/\/www.berlin-universities-publishing.de\/\">\u201eBerlin Universities Publishing\u201d<\/a> (BerlinUP) berichtet. Der Verlag wird von den Bibliotheken der Freien Universit\u00e4t Berlin, der <a href=\"https:\/\/www.hu-berlin.de\/de\">Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin<\/a>, der Technischen Universit\u00e4t Berlin und der <a href=\"https:\/\/www.charite.de\/\">Charit\u00e9 \u2013 Universit\u00e4tsmedizin Berlin<\/a> getragen. Das Verlagsangebot umfasst eine Vielzahl an Formaten sowie eine verlagsunabh\u00e4ngige Publikationsberatung. Die kooperative Leitung des Verlags durch vier Einrichtungen f\u00fchrt zu Synergien und liefert spartenabh\u00e4ngige Kompetenzen z.B. in Rechtsfragen. Abseits davon besteht die Notwendigkeit zus\u00e4tzlicher Mittel, um mit kommerziellen Verlagsdienstleistungen wie Lektorat, Begutachtung, Satz und Layout schritthalten zu k\u00f6nnen. Zudem besteht eine gewisse Rechtsunsicherheit, da die wissenschaftlichen Einrichtungen in einem Wettbewerb mit diesen Dienstleistern stehen. Zur Schaffung rechtlicher Voraussetzung f\u00fcr Verlagst\u00e4tigkeiten durch Hochschulen bedarf es an dieser Stelle der Unterst\u00fctzung des Landes.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Renate Voget vom Hochschulbibliothekszentrum (hbz) berichtete f\u00fcr den Programmbereich 2 der Landesinitiative openaccess.nrw vom Aufbau der <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/8320854\">zentralen landesweiten Infrastruktur<\/a> zur Publikation von Open Access Zeitschriften. Im Rahmen des Landesprojekts stellt das hbz Bibliotheken und Wissenschaftler:innen der DH.NRW-Hochschulen das Open Source Zeitschriftenverwaltungstool OJS zu Verf\u00fcgung. Erste Erfahrungen zeigen bereits einen deutlichen Mehrwert in der Kooperation zentralisierter technischer Ressourcen und dezentraler Expertise im lokalen Support. Der Service sieht sich aber auch noch Herausforderungen gegen\u00fcber. So sind aufgrund der zentral administrierten Instanzen individuelle Konfigurationen, die mit hohem Aufwand verbunden sind, f\u00fcr den momentan allerdings geringe Ressourcen zur Verf\u00fcgung stehen, derzeit kaum zu bew\u00e4ltigen. In der Gruppenarbeit des Workshops bestand Einigkeit dar\u00fcber, dass Open Access in der Wissenschaftswelt als Standard implementiert werden sollte. Wichtigste Voraussetzung daf\u00fcr sei, dass den Forschenden kein Nachteil daraus erwachse und seitens des Landes ein sicherer Rechtsrahmen &nbsp;geschaffen werde. Zudem m\u00fcsse ein Umdenken in der Finanzierungslogik stattfinden, welches die Umlenkung der Mittel zu offenen Publikationsformaten insbesondere zu gut vernetzten \u00f6ffentlichen Repositorien zur Folge habe. Ebenso w\u00fcrde eine nachhaltige Infrastruktur \u2013 darin waren sich die Teilnehmenden einig \u2013 nur durch eine nachhaltige Personalpolitik erm\u00f6glicht werden k\u00f6nnen. Hierzu sei eine wissenschaftspolitische Steuerung durch z.B. Open Access Policies unerl\u00e4sslich. Als dringender Bedarf gesehen wurde au\u00dferdem eine Reform der Forschungsbewertung, beispielsweise einer Abkehr von Metriken wie dem Impact Factor. Dies m\u00fcsse schon fr\u00fch im Bewusstsein der Forschenden verankert werden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die aktive Nutzung der Publikationsinfrastruktur durch Forschende, die durch Berlin Universities Publishing oder die Landesinitiative openaccess.nrw mit dem Hochschulbibliothekszentrum angeboten wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 4. 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