{"id":618,"date":"2022-04-14T13:44:52","date_gmt":"2022-04-14T11:44:52","guid":{"rendered":"https:\/\/openaccess.nrw\/?p=618"},"modified":"2025-09-17T11:10:33","modified_gmt":"2025-09-17T09:10:33","slug":"yeah-this-is-not-good1-accelerated-publication-modell-von-taylor-francis","status":"archive","type":"post","link":"https:\/\/openaccess.nrw\/index.php\/yeah-this-is-not-good1-accelerated-publication-modell-von-taylor-francis\/","title":{"rendered":"\u201cYeah, this is not good<sup>[1]<\/sup>\u201d &#8211; Accelerated Publication Modell von Taylor &#038; Francis"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 04. Januar h\u00e4uften sich in unserer Twitter-Timeline Kommentare zu einem Publikationsmodell von Taylor &amp; Francis: Accelerated Publication. Was hat es mit diesem Modell auf sich und wie wurde es in der Open-Access-Community aufgenommen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worum geht es?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Publikationsmodell<sup>[2]<\/sup> bietet Autor:innen einen beschleunigten Publikationsprozess in 46 verschiedenen Zeitschriften aus dem Bereich Medizin\/Biomedizin. Dabei k\u00f6nnen sie zwischen zwei Optionen w\u00e4hlen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Option 1: 3-5 Wochen von der Einreichung bis zur Online-Publikation<\/li><li>Option 2: 7-9 Wochen von der Einreichung bis zur Online-Publikation<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Alternative zum beschleunigten Publikationsmodell ist der Standard Track. Hier setzt Taylor &amp; Francis 16 Wochen bis zur Online-Publikation an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Kosten fallen an?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Option 1 werden 6200\u20ac f\u00e4llig. Bei dieser Option haben die Gutachter:innen 1-2 Wochen Zeit, um das Manuskript zu begutachten. Nach Annahme des Artikels wird er innerhalb von 1-2 Wochen online publiziert. Wenn Autor:innen diese Publikationsoption w\u00e4hlen, werden die Gutachter:innen als Anreiz f\u00fcr das Verfassen eines Gutachtens innerhalb so kurzer Zeit mit einem Honorar von 115\u20ac verg\u00fctet. Geht man davon aus, dass zwei Gutachter:innen zum Reviewprozess eingeladen werden, dann gehen damit weniger als 5% des Gesamtpreises f\u00fcr die beschleunigte Publikation an die Gutachter:innen. Mit dem restlichen Geld stellt Taylor &amp; Francis laut eigenen Angaben zus\u00e4tzliche Ressourcen f\u00fcr das Monitoring und die Verwaltung des Peer-Reviews und des Produktionsprozesses bereit, die f\u00fcr den beschleunigten Publikationsprozess ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Option 2 werden 3400\u20ac f\u00e4llig. Hier ist es vorgesehen, dass die Gutachter:innen ihre Stellungnahme zum Artikel innerhalb von 3-4 Wochen verfassen. Bei dieser Option wird den Gutachter:innen kein Honorar ausgezahlt. Ein akzeptierter Artikel wird innerhalb von 2-3 Wochen online publiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Falle einer Ablehnung des Manuskripts werden den Autor:innen keine Kosten berechnet. Sollte ein Manuskript aber w\u00e4hrend des Prozesses zur\u00fcckgezogen werden, wird eine anteilige Bezahlung f\u00e4llig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu beachten ist, dass keine der beiden Optionen das Open-Access-Publizieren des Artikels beinhaltet. Article Processing Charges (APCs) werden von Taylor &amp; Francis zus\u00e4tzlich zu den Preisen f\u00fcr das beschleunigte Publizieren in Rechnung gestellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Meinungen gibt es zu diesem Publikationsmodell?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kevin Jon Heller, Jurist an der Australian National University, widmete dem Publikationsmodell einen Beitrag in seinem Blog OpinioJuris mit dem Titel \u201eTaylor &amp; Francis\u2019s Really Bad Publishing Idea\u201c<sup>[3]<\/sup>. Darin bem\u00e4ngelt er unter anderem, dass ein solches Modell die Ungleichheit in der akademischen Welt weiter versch\u00e4rfen k\u00f6nnte: Gut finanzierte Forschende (meist aus dem globalen Norden stammend) k\u00f6nnten ihre Forschungsergebnisse somit schneller ver\u00f6ffentlichen als diejenigen, die nicht \u00fcber ausreichend finanzielle Mittel f\u00fcr ein solches Publikationsmodell verf\u00fcgen. Heller \u00e4u\u00dfert dar\u00fcber hinaus die Bef\u00fcrchtung, dass die Einf\u00fchrung einer Verg\u00fctung dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass Gutachter:innen bevorzugt solche Artikel bewerten, f\u00fcr die sie bezahlt werden, und es f\u00fcr Zeitschriften, die andere Publikationsmodelle nutzen, schwieriger werden k\u00f6nnte, Gutachter:innen f\u00fcr ihre Artikel zu finden. Zuletzt stellt er in Frage, ob Gutachter:innen einen solchen Artikel \u00fcberhaupt ablehnen w\u00fcrden. Zwar wird das Honorar auch ausgezahlt, wenn Gutachter:innen einen Artikel ablehnen, aber immerhin w\u00fcrde eine Ablehnung dazu f\u00fchren, dass Taylor &amp; Francis nicht bezahlt wird. Gutachter:innen k\u00f6nnten bef\u00fcrchten, nach einer Ablehnung aufgrund des finanziellen Verlusts nicht zu weiteren Begutachtungen von Taylor &amp; Francis eingeladen zu werden und daher eher dazu neigen, Artikel anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf Twitter brachten viele Forschende ihr Missfallen f\u00fcr das Modell des beschleunigten Publizierens zum Ausdruck. Neben allgemeiner Emp\u00f6rung und Hinweisen zur Ungerechtigkeit dieses Publikationssystems gegen\u00fcber Forschenden aus L\u00e4ndern und Einrichtungen mit begrenzten finanziellen Mitteln<sup>[1,4,5,6]<\/sup>, wurden ausdr\u00fcckliche Empfehlungen ausgesprochen, dieses Publikationsmodell nicht zu nutzen<sup>[7]<\/sup>. Manche Forschende verwiesen auf die Alternative der Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen als Preprints, die sofort und kostenfrei zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen<sup>[6,8]<\/sup>. Andere Forschende meldeten, dass sie nicht l\u00e4nger bei Taylor &amp; Francis publizieren und begutachten werden <sup>[9,10]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie reagierte Taylor &amp; Francis auf die Kritik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einem Statement vom 10.01.22<sup>[11]<\/sup> erkl\u00e4rte Taylor &amp; Francis, auf die Kritik aus der Community eingehen zu wollen. Darin wies der Verlag zun\u00e4chst darauf hin, dass das Publikationsmodell keineswegs neu sei, sondern bereits seit \u00fcber 15 Jahren f\u00fcr einzelne Zeitschriften aus dem Bereich der Biomedizin genutzt wird. Ein Gro\u00dfteil der Artikel in diesen Zeitschriften sei durch Pharmaunternehmen finanziert. Da es sich h\u00e4ufig um Forschung zu Medikamenten und Therapien handelt, sei eine schnelle Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse in diesem Bereich besonders wichtig (auch in Bezug auf Patente und Produktentwicklung).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ausweitung dieses Gesch\u00e4ftsmodell auf andere Fachbereiche sei hingegen nicht geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Ausnahme des Zeitrahmens, werden beim beschleunigten Publikationsmodell alle Elemente des Gutachtenprozesses genauso durchgef\u00fchrt wie bei allen anderen Zeitschriften von Taylor &amp; Francis, die nicht diesem Modell folgen. Alle Zeitschriften, die beschleunigte Publikation anbieten, folgen hohen Qualit\u00e4tsstandards und die Ablehnungsrate unter diesem Publikationsmodell unterscheidet sich laut Taylor &amp; Francis nicht von der des Standardmodells.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Kommentaren zur Bezahlung der Gutachter:innen begegnet Taylor &amp; Francis mit der Aussage, dass die Organisation des Peer-Review-Prozesses ein vielschichtiges Thema sei und man dazu bereit sei, eine evidenzbasierte Diskussion dazu zu f\u00fchren. Weitere Ausf\u00fchrungen oder ein konkretes Diskussionsangebot fehlen jedoch im Statement von Taylor &amp; Francis.<strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Fazit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Taylor &amp; Francis ist nicht der erste Verlag, der einen beschleunigten Publikationsprozess gegen eine Geb\u00fchr anbietet. 2015 startete Nature f\u00fcr die Zeitschrift Scientific Reports einen Test mit einem \u00e4hnlichen \u201efast-track\u201c Publikationsmodell<sup>[12]<\/sup>. Infolge dessen unterzeichneten 150 Editoren ein R\u00fccktrittsschreiben, das auch von \u00fcber 400 Forschenden unterst\u00fctzt wurde. Nach einer nur einmonatigen Probezeit stellte Nature daraufhin das Fast-Track-Publikationsmodell wieder ein<sup> [13]<\/sup>.&nbsp; Zuvor hatten bereits 2011 Forschende einen Protestbrief an sieben Journals aus verschiedenen Fachbereichen verfasst, die einen Fast-Track-Service gegen Geb\u00fchren von 250 \u2013 2000$ anboten<sup>[14,15]<\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landesinitiative openaccess.nrw teilt die hier aufgef\u00fchrten Bedenken der Forschenden zu Modellen f\u00fcr beschleunigtes Publizieren gegen eine Geb\u00fchr. In manchen Disziplinen, wie z.B. der Medizin, ist eine schnelle Ver\u00f6ffentlichung von Forschungsergebnissen besonders wichtig. So m\u00f6gen Fast-Track-Publikationsmodelle ein verf\u00fchrerisches Angebot sein. Die negativen Aspekte eines solchen Gesch\u00e4ftsmodells \u00fcberwiegen jedoch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>ein geb\u00fchrenbasiertes Modell f\u00fcr beschleunigtes Publizieren f\u00f6rdert die Ungleichheit und Ungerechtigkeit im globalen Publikationswesen, da nicht alle Forschenden \u00fcber entsprechende finanzielle Mittel verf\u00fcgen<\/li><li>der Zwang zur Beschleunigung des Peer-Reviews birgt die Gefahr, dass die Qualit\u00e4t eines Gutachtens unter dem Zeitdruck leidet<\/li><li>die Bezahlung von Gutachter:innen in ausgew\u00e4hlten Publikationsmodellen k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Forschende seltener Artikel in Zeitschriften begutachten, f\u00fcr die sie nicht verg\u00fctet werden<\/li><li>Gutachter:innen, die in diesem Publikationsmodell besonders unter Zeitdruck stehen, erhalten nur einen geringen Anteil (ca. 5%) der Kosten; letztlich dient das Modell der Gewinnf\u00f6rderung des Verlags<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>[1] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/aemonten\/status\/1478448572173586437\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/aemonten\/status\/1478448572173586437<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[2] <a href=\"https:\/\/taylorandfrancis.com\/partnership\/commercial\/accelerated-publication\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/taylorandfrancis.com\/partnership\/commercial\/accelerated-publication\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[3] <a href=\"https:\/\/opiniojuris.org\/2022\/01\/11\/taylor-franciss-really-bad-publishing-idea\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/opiniojuris.org\/2022\/01\/11\/taylor-franciss-really-bad-publishing-idea\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[4] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/RoryCormac\/status\/1479012815952297984\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/RoryCormac\/status\/1479012815952297984<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[5] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ka_schubert\/status\/1479450996535447553\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/ka_schubert\/status\/1479450996535447553<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[6] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ftmaestre\/status\/1478686509851197443\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/ftmaestre\/status\/1478686509851197443<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[7] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ODickhauser\/status\/1479026844993208321\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/ODickhauser\/status\/1479026844993208321<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[8] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/LvV70248033\/status\/1478877540748083203\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/LvV70248033\/status\/1478877540748083203<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[9]<a href=\"https:\/\/twitter.com\/Fab_Dumoulin\/status\/1478687601796210691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/Fab_Dumoulin\/status\/1478687601796210691<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[10] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AndrewIwaniuk\/status\/1478920819854110722\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/twitter.com\/AndrewIwaniuk\/status\/1478920819854110722<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[11] <a href=\"https:\/\/newsroom.taylorandfrancisgroup.com\/accelerated-publication-clarification\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/newsroom.taylorandfrancisgroup.com\/accelerated-publication-clarification\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[12] <a href=\"http:\/\/blogs.nature.com\/ofschemesandmemes\/2015\/03\/27\/further-experiments-in-peer-review\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/blogs.nature.com\/ofschemesandmemes\/2015\/03\/27\/further-experiments-in-peer-review<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[13] <a href=\"https:\/\/www.timeshighereducation.com\/news\/nature-journal-playing-with-fire-over-fee-for-fast-track-review\/2019810.article\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.timeshighereducation.com\/news\/nature-journal-playing-with-fire-over-fee-for-fast-track-review\/2019810.article<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[14] <a href=\"https:\/\/alexholcombe.wordpress.com\/2011\/03\/19\/fast-track-fees-imperil-journals-reputation-for-fairness\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/alexholcombe.wordpress.com\/2011\/03\/19\/fast-track-fees-imperil-journals-reputation-for-fairness\/ <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[15] <a href=\"https:\/\/alexholcombe.wordpress.com\/2011\/06\/05\/protest-of-fast-tracking-fees-two-journals-respond-and-one-bows-out\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/alexholcombe.wordpress.com\/2011\/06\/05\/protest-of-fast-tracking-fees-two-journals-respond-and-one-bows-out\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 04. 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