{"id":1411,"date":"2025-03-04T13:53:43","date_gmt":"2025-03-04T12:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/openaccess.nrw\/?p=1411"},"modified":"2025-03-06T12:45:45","modified_gmt":"2025-03-06T11:45:45","slug":"uebersicht-zu-oa-geschaeftsmodellen-abseits-apcs-bpcs-diamond-oa-publikationsvorhaben-finanziell-realisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/openaccess.nrw\/index.php\/uebersicht-zu-oa-geschaeftsmodellen-abseits-apcs-bpcs-diamond-oa-publikationsvorhaben-finanziell-realisieren\/","title":{"rendered":"\u00dcbersicht zu OA-Gesch\u00e4ftsmodellen abseits APCs\/BPCs: Diamond OA Publikationsvorhaben finanziell realisieren"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Welche Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Diamond Open Access Publikationen gibt es abseits der oft diskutierten<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a> <\/em><a href=\"https:\/\/wiki.openaccess.nrw\/wiki\/A-Z\"><em>Article Processing Charges (APCs)<\/em><\/a><em> und <\/em><a href=\"https:\/\/wiki.openaccess.nrw\/wiki\/A-Z\"><em>Book Processing Charges (BPCs)<\/em><\/a><em>?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Blogartikel stellt Gesch\u00e4ftsmodelle<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> f\u00fcr Diamond Open Access (OA) Publikationen geordnet nach Zeitschriften, Infrastruktur und B\u00fcchern vor. Der Post ist inhaltlich in vier Teile gegliedert: <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"custom-indent\">Aktuelle Relevanz von Diamond OA Publikationen<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\">Tendenz zur Kategorisierung von Gesch\u00e4ftsmodellen<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\">\u00dcberblick der Gesch\u00e4ftsmodelle und Praxisbeispiele<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\">Erh\u00f6hte Transparenz und Klarheit in der Anwendung von Gesch\u00e4ftsmodellbezeichnungen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dieser Blogpost richtet sich an Wissenschaftler:innen und Bibliothekar:innen. Er ist an die Wissenschaftler:innen adressiert, die sich fragen: Wie kann ich die Kosten f\u00fcr meine Open Access Publikation (Zeitschrift\/Buch) abdecken? F\u00fcr Bibliothekar:innen kann dieser Artikel eine Hilfe sein, wenn sie sich zu dem Thema weiterbilden wollen und vor folgenden Fragestellungen in Beratungssituationen mit \u201eihren\u201c Wissenschaftler:innen stehen: Welches bzw. welche Gesch\u00e4ftsmodelle sind f\u00fcr das Publikationsvorhaben der Wissenschaftler:innen geeignet? Wohin kann die Reise (mit nachhaltiger Perspektive) gehen?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br><br><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wieso der Fokus auf Gesch\u00e4ftsmodelle abseits von APCs\/BPCs?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf (hochschul-)politischer Ebene sowie im bibliothekarischen Raum gibt es einen zunehmenden Trend: Diamond Open Access Publikationen unterst\u00fctzen. Diamond Open Access hei\u00dft in erster Linie, dass Autor:innen keine Geb\u00fchren f\u00fcr die Publikation ihrer Artikel zahlen.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> In Deutschland n\u00e4hert sich der Wissenschaftsrat in seiner 2022 verabschiedeten \u201eEmpfehlung zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access\u201c dem Thema an und weist darauf hin: \u201eDiamond-Open Access bringt den Vorteil mit sich, dass die finanzielle Ausstattung der Institutionen von Autorinnen und Autoren keinen Einfluss auf die Publikationsgelegenheiten hat\u201c (Wissenschaftsrat 2022, 23).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf F\u00f6rderebene hat das Thema Eingang gefunden, so hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (2024) im letzten Jahr eine Servicestelle \u201eNeue Dynamik bei Diamond Open Access\u201c ausgeschrieben, die zum Mai 2025 ihre Arbeit aufnimmt (SeDOA o.D.). Demmy Verbeke (2022), Associate Professor of Open Scholarship an der KU Leuven, sieht Bibliotheken in der Verantwortung, M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Finanzierung von Diamond OA zu finden. Der Wissenschaftler schl\u00e4gt daf\u00fcr folgenden Weg vor: \u201cif libraries want to financially support Diamond OA, they need to either prioritize it in the sense that they first spend available budget on Diamond OA, then on paywalled content, then on for-profit OA\u201c. Diese Aussage steht f\u00fcr eine bereits weitreichendere Diskussion im hochschul- und bibliothekarischen Raum rund um Kriterien in der Finanzierung zur Realisierung von Diamond OA. Sie fokussiert sich nicht auf die Definition von Diamond OA oder ob Diamond OA w\u00fcnschenswert ist. Auf dieser Argumentationsebene wird davon ausgegangen, dass Diamond OA eine Antwort auf Probleme liefert, die u.a. durch das Gesch\u00e4ftsmodell APCs\/BPCs entstehen. Die Frage, die es nun zu beantworten gilt, ist: Wie kann die Finanzierung in der Realit\u00e4t sowie im Detail von Bibliotheken gestemmt werden? (siehe in diesem Zusammenhang auch Barnes and Grady 2023a, 2023b).<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Fokus auf redaktionelle T\u00e4tigkeiten wird in der Literatur festgehalten: Essentiell f\u00fcr das Bestehen von Diamond Open Access Publikationen sind \u201eehrenamtliches Engagement\u201c (Keller 2017, 32) und personelle Ressourcen sowie Nachfolger, die in die Fu\u00dfstapfen der Herausgeber:innen treten, um das \u00dcberleben des Formats \u00fcber mehrere Jahre zu sichern. Die Finanzierung sollte also im besten Fall nachhaltig und unabh\u00e4ngig von Einzelpersonen gestaltet sein (Ganz, Wrzesinski, Rauchecker 2019; Waidlein et al. 2021).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bestrebungen zur Klassifizierung bzw. Kategorisierung von OA-Gesch\u00e4ftsmodellen<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Seit einigen Jahren sind immer mehr OA-Gesch\u00e4ftsmodelle auf den Markt gekommen (Barnes and Grady 2023a). Im bibliothekarischen Raum gibt es mehrere Versuche, der Vielfalt an Gesch\u00e4ftsmodellen durch eine Klassifizierung bzw. Kategorisierung beizukommen \u2013 oder wie Mellins-Cohen (2024) es ausdr\u00fcckt: \u201cmany of us are looking at the plethora of open access business models and trying to make sense of the ever-increasing list of options.\u201c Die Publikationsberaterin stellt ein Klassifizierungssystem mit sieben Kategorien von Gesch\u00e4ftsmodellen vor. Basis daf\u00fcr ist ihre eigene jahrelange Arbeit in dem Feld (Mellins-Cohen 2024). Weitere Autor:innen, die sich der Kategorisierung von Gesch\u00e4ftsmodellen widmen, sind Lair (2021), K\u00e4ndler (2020) sowie Penier, Eve und Grady (2020). Sie er\u00f6ffnen zwei, drei und vier Kategorien, um die derzeitige Komplexit\u00e4t von Modellen zu reduzieren. Die Herangehensweisen sind dabei unterschiedlich. Bei K\u00e4ndler (2020, 182) und Penier, Eve und Grady (2020, 10) sind die Kategorien abgeleitet von der Sicht des Akteurs, der die Finanzierung bereitstellt. K\u00e4ndler (2020, 182) fasst dies unter \u201e\u2018wer zahlt?\u2018\u201c zusammen. Bei Lair (2021) spielt die Dauer der Zahlung eine Rolle: \u201eOne-Time Spend\u201c und \u201eOngoing Spend\u201c. Andere Beitr\u00e4ge zum Thema sortieren die Gesch\u00e4ftsmodelle nach \u201eZeitschriftentyp\u201c (Keller 2017, 33) sowie nach \u201ejournal scenarios\u201c (Waidlein et al. 2021, 9), ganz nach dem Motto: Welches Gesch\u00e4ftsmodell ist das richtige f\u00fcr welche Art von bzw. welchen Entwicklungsstand einer Zeitschrift?<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist festzustellen: Es gibt Kategorisierungen von Gesch\u00e4ftsmodellen, die Gesch\u00e4ftsmodelle an sich und Praxisbeispiele f\u00fcr ein Gesch\u00e4ftsmodell. Diese Unterscheidung soll im n\u00e4chsten Teil dieses Blogartikels aufgegriffen werden, in dem ein systematischer \u00dcberblick \u00fcber Modelle aufgestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcberblick zu Gesch\u00e4ftsmodellen abseits von APCs und BPCs<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Teil des Artikels stellt verschiedene Gesch\u00e4ftsmodelle vor, die f\u00fcr Autor:innen im Zusammenhang mit Diamond Open Access-Zeitschriften, -B\u00fcchern und -Infrastruktur praktikabel sind. Es sollen vor allem solche Gesch\u00e4ftsmodelle abseits von APCs\/BPCs beleuchtet werden, die f\u00fcr Wissenschaftler:innen nicht so gel\u00e4ufig sein d\u00fcrften. Das hei\u00dft Modelle abseits von der Einwerbung von \u201eDrittmitteln\u201c (Keller 2017, 32), dem Einbezug von \u201eStellenanteilen\u201c (Ganz, Wrzesinski, Rauchecker 2019) oder der Ver\u00e4u\u00dferung von \u201einstitutionellen Geldern\u201c (Keller 2017, 32) sowie Publikationsfonds (Ganz, Wrzesinski, Rauchecker 2019; Keller 2017, 32) und Druckausgaben (open-access.network 2024a). <em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die nachfolgende Tabelle bietet eine \u00dcbersicht \u00fcber die Diamond OA-Gesch\u00e4ftsmodelle. Sie kann von links nach rechts gelesen werden. Die Angaben in der Tabelle zu den Namen der Gesch\u00e4ftsmodelle (bis auf Konferenzteilnahmegeb\u00fchren) wurden auf Basis der Analyse der g\u00e4ngigen und bekannten Quellen zusammengestellt. Quellenangaben zu Praxisbeispielen, wenn vorhanden und nicht selbstst\u00e4ndig recherchiert bzw. aus der eigenen praktischen Arbeit abgeleitet, werden an entsprechender Stelle aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst wird der Name des Gesch\u00e4ftsmodells wiedergegeben. In den drei Spalten darauf ist erkennbar, ob das Gesch\u00e4ftsmodell Eingang im Bereich Zeitschriften, B\u00fccher und Infrastruktur gefunden hat und welche Beispiele es aus der Praxis f\u00fcr das Modell gibt. Unterhalb der Tabelle erfolgt ein Textabschnitt, der die Gesch\u00e4ftsmodelle bzw. Modellnamen erl\u00e4utert und voneinander differenziert. An dieser Stelle soll angef\u00fchrt werden, dass zur Realisierung eines Publikationsvorhabens meist auf mehr als ein Gesch\u00e4ftsmodell zur\u00fcckgegriffen wird (K\u00e4ndler 2020, 183; open-access.network 2024a; Penier, Eve, Grady 2020; Speicher et al. 2018).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Name des Gesch\u00e4fts-modells<\/td><td>Zeitschriften: Praxisbeispiele<\/td><td>B\u00fccher:<br>Praxisbeispiele<\/td><td>Infrastruktur: Praxisbeispiele<\/td><\/tr><tr><td><strong>Crowdfunding, individuell<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.openlibhums.org\/\">Open Library of Humanities (OLH)<\/a> (open-access.network 2024a, b; Waidlein et al. 2021, 194), <a href=\"https:\/\/unglue.it\/\">unglue.it<\/a> (Keller 2017, 28), <a href=\"https:\/\/knowledgeunlatched.org\/\">Knowledge Unlatched<\/a> (K\u00e4ndler 2020, 193; Oberl\u00e4nder und Dreher 2019, 10), <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/in-eigener-sache\/\">Verfassungsblog<\/a><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/\">De Gruyter<\/a> (Penier, Eve und Grady 2020, 17), <a href=\"https:\/\/unglue.it\/\">unglue.it<\/a> (OA Books Toolkit 2020; Penier, Eve und Grady 2020, 17)<\/td><td><a href=\"https:\/\/www.openlibhums.org\/\">Open Library of Humanities (OLH)<\/a> als Publikations-plattform<\/td><\/tr><tr><td><strong>Freemium<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/journals.openedition.org\/?lang=en\">OpenEdition (Journals)<\/a>&nbsp;<br>(Keller 2017, 31; open-access.network 2024b)<\/td><td><a href=\"https:\/\/www.openedition.org\/?lang=en\">OpenEdition (Books)<\/a> (open-access.network 2024a; Penier, Eve und Grady 2020, 23), <a href=\"https:\/\/www.openbookpublishers.com\/\">Open Book Publishers<\/a> (open-access.network 2024a; Speicher et al. 2018, 7), <a href=\"https:\/\/punctumbooks.com\/\">punctum books<\/a> (OA Books Toolkit 2020), <a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/en\/publications.html\">OECD (Publishing<\/a>) (OA Books Tookit 2020; Penier, Eve und Grady 2020, 23)<\/td><td><a href=\"https:\/\/www.openedition.org\/10918?lang=en\">OpenEdition<\/a> als Publikations-plattform<\/td><\/tr><tr><td><strong>Konferenzteil-nahmegeb\u00fchren<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.dagstuhl.de\/de\/publishing\/series\">Dagstuhl Publishing<\/a><\/td><td>&nbsp;<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Konsortial\/Konsortium (institutionelles oder bibliotheka-risches Crowdfunding)<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/scoap3.org\/\">SCOAP\u00b3<\/a> (Keller 2017, 29; open-access.network 2024b), <a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/de\/services\/koala\">KOALA<\/a> (open-access.network 2024b), <a href=\"https:\/\/www.openlibhums.org\/\">Open Library of Humanities (OLH)<\/a> (K\u00e4ndler 2020, 194-195; Keller 2017, 29; Oberl\u00e4nder und Dreher 2019, 15), <a href=\"https:\/\/www.dipf.de\/de\/forschung\/projekte\/verbundprojekt-open-access-konsortium-bildung-fuer-e-books-und-zeitschriften-edu_consort_oa\">edu_consort_oa<\/a>, <a href=\"https:\/\/olecon.zbw.eu\/\">OLEcon<\/a><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/de\/services\/koala\">KOALA<\/a> (OA Books Toolkit 2020, open-access.network 2024a), <a href=\"https:\/\/www.wbv.de\/wbv-open-access\/die-erfolgsgeschichte\/oadine\/\">OAdine<\/a> (open-access.network 2024a), <a href=\"https:\/\/www.transcript-open.de\/infos\/BMBF-gef%C3%B6rdertes%20Projekt_%20Transformationsbezogene%20Open-Access-Ans%C3%A4tze%20(TOAA)#heroTop\">TOAA<\/a> (open-access.network 2024a), <a href=\"https:\/\/www.dipf.de\/de\/forschung\/projekte\/verbundprojekt-open-access-konsortium-bildung-fuer-e-books-und-zeitschriften-edu_consort_oa\">edu_consort_oa<\/a>, <a href=\"https:\/\/knowledgeunlatched.org\/\">Knowledge Unlatched<\/a> (Mackay 2021; OA Books Toolkit 2020), <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/\">De Gruyter<\/a> (OA Books Toolkit 2020), <a href=\"https:\/\/www.oapen.org\/\">OAPEN<\/a> (Speicher et al. 2018, 9)<\/td><td><a href=\"https:\/\/arxiv.org\/\">Preprint-Server arXiv<\/a> (K\u00e4ndler 2020, 195; open-access.network 2024a), <a href=\"https:\/\/www.oapen.org\/\">OAPEN<\/a> als Publikationsplattform<\/td><\/tr><tr><td><strong>Liberation<\/strong><\/td><td>&nbsp;<\/td><td><a href=\"https:\/\/mitpress.mit.edu\/mit-presss-direct-to-open-d2o-achieves-second-year-goal-opens-access-to-eighty-two-new-books-in-2023\/\">MIT Press<\/a> (Penier, Eve und Grady 2020, 36)<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Sponsoring<\/strong><strong><\/strong><\/td><td><a href=\"http:\/\/bauforschungonline.ch\/\">bfo-Journal<\/a> (Keller 2017, 28), <a href=\"https:\/\/www.othervoices.org\/\">Other Voices<\/a> (Keller 2017, 28)<\/td><td>&nbsp;<\/td><td><a href=\"https:\/\/doaj.org\/\">DOAJ<\/a> (Keller 2017, 29)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Subscribe to Open<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.annualreviews.org\/\">Annual Reviews<\/a> (K\u00e4ndler 2020, 196; Oberl\u00e4nder und Dreher 2019, 9; open-access.network 2024b)<\/td><td><a href=\"https:\/\/www.berghahnbooks.com\/\">Berghahn Books<\/a> (K\u00e4ndler 2020, 196; Oberl\u00e4nder und Dreher 2019, 9), <a href=\"https:\/\/www.openingthefuture.net\/\">Opening the Future<\/a> (Mackay 2021), <a href=\"https:\/\/oabooks-toolkit.org\/lifecycle\/10944589-planning-funding\/article\/10432084-business-models-for-open-access-book-publishing\">MIT Press<\/a> (OA Books Toolkit 2020)<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td><strong>Werbung<\/strong><\/td><td><a href=\"https:\/\/www.bmj.com\/\">British Medical Journal<\/a> (Keller 2017, 28)<\/td><td><a href=\"https:\/\/bookboon.com\/de\">Bookboon<\/a> (Penier, Eve und Grady 2020, 12)<\/td><td>&nbsp;<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Tabelle: Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Diamond OA-Zeitschriften, -B\u00fccher und -Infrastruktur<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Quellen: K\u00e4ndler 2020; Keller 2017; Mackay 2021; OA Books Toolkit 2020; Oberl\u00e4nder und Dreher 2019; open-access.network 2024a; open-access.network 2024b; Penier, Eve und Grady 2020; Speicher et al. 2018; Waidlein et al. 2021. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Crowdfunding, individuell<\/strong>: Die Beschreibung des OA Books Toolkit (2020) des Crowdfunding ist einfach und klar: \u201cIndividuals pledge fees to make a book open access; once enough individuals have confirmed participation and the target amount is achieved, the book is made open access.\u201d Der Fokus auf der Finanzierung durch Individuen wird auch von Penier, Eve und Grady (2020, 17) aufgegriffen. Die Autor:innen unterscheiden individuelles von institutionellem Crowdfunding. Letzteres geh\u00f6rt f\u00fcr sie zur konsortialen F\u00f6rderung bzw. zum konosortialen Modell (Penier, Eve und Grady 2020, 26). Crowdfunding findet \u00fcber einen abgesteckten Zeitraum (K\u00e4ndler 2020, 193) und teils \u00fcber die Plattform von externen Betreibern statt (Waidlein et al. 2021, 14).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Freemium:<\/strong> Hinter diesem Namen steht der Zustand \u201eonline version free\u201c (Speicher et al. 2018) oder wie Keller (2017, 31) es ausdr\u00fcckt: \u201eDas Modell kombiniert die zwei Aspekte \u201afree\u2018 und \u201apremium\u2018.\u201c Dabei handelt es sich nicht unbedingt, um eine PDF-Version, sondern eine schmucklosere Herausgabe, wie beispielsweise die Publikation im HTML-Format (Penier, Eve und Grady, 22; Waidlein et al. 2021, 15).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Konferenzteilnahmegeb\u00fchren: <\/strong>Auch dieses Modell bleibt bisher in der Literatur unerw\u00e4hnt. Von den Organisator:innen der Konferenz wird eine Geb\u00fchr erhoben, von der dann eine Konferenzzeitschrift publiziert wird. Geb\u00fchren f\u00fcr Autor:innen fallen nicht an (siehe <a href=\"https:\/\/www.dagstuhl.de\/de\/publishing\/series\/details\/LIPIcs\">Leibniz International Proceedings in Informatics (LIPIcs)<\/a> von <a href=\"https:\/\/www.dagstuhl.de\/en\/publishing\/series\">Dagstuhl Publishing<\/a> aus Deutschland).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Konsortial\/Konsortium (institutionelles oder bibliothekarisches Crowdfunding):<\/strong> Durch die Unterscheidung des konsortialen Gesch\u00e4ftsmodells von dem Modell des Crowdfunding wird gleichzeitig auch erkennbar, was hinter dem Begriff steht. Das konsortiale Modell \u201eis very similar to crowdfunding, except that it is not private individuals who provide money but public institutions or financially-stable private research institutions\u201d (Waidlein et al. 2021, 16). Penier, Eve und Grady (2020, 36) nennen dieses Modell \u201elibrary crowdfunding\u201c. Das OA Books Toolkit (2020) nutzt den Begriff \u201clibrary consortium\u201d bzw. \u201cinstitutional crowdfunding\u201d.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Liberation:<\/strong> Laut des Autorenteams Penier, Eve und Grady (2020, 35), dass sich auf B\u00fccher fokussiert, handelt es sich hier um ein Modell, bei dem bereits erschienene (Backlist) Titel verf\u00fcgbar gemacht werden: \u201eSponsors (foundations or governments) buy the copyright for books and then make them OA. Sponsors can also provide the financing for presses to convert their backlists to OA.\u201d<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Sponsoring:<\/strong> Dieses Gesch\u00e4ftsmodell wird in zwei Literaturquellen angef\u00fchrt. Waidlein et al. (2021) sowie Keller (2017) sehen beide eine Parallele zum Crowdfunding. Beim Sponsoring sind die \u00fcberwiesenen Summen jedoch h\u00f6her (Waidlein et al. 2021, 14; Keller 2017, 28). H\u00e4ufig wird auch der Name der F\u00f6rderin\/des F\u00f6rderers (plakativ) genannt (Keller 2017, 28).<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Subscribe to Open: <\/strong>Dieses Modell ist gef\u00fchlt in aller Munde und wird derzeit in vielen Talks, auf Konferenzen und in Webinaren zu Open Access diskutiert. Bei diesem Modell gibt es unterschiedliche Definitionen f\u00fcr B\u00fccher und Zeitschriften. K\u00e4ndler (2020, 195) macht kurz und pr\u00e4gnant deutlich, was hinter der Bezeichnung im Zusammenhang mit Zeitschriften steht: \u201cDas bisherige Subskriptionsvolumen nutzen und die Zeitschriften auf dieser finanziellen Basis im Open Access publizieren [\u2026].\u201c F\u00fcr B\u00fccher gilt laut des OA Books Toolkit (2020) folgendes: \u201cLibraries subscribe to or purchase specified collections of closed-access books, which may include backlist titles. The subscription fees are used to fund open access for newly published books.\u201c<\/li>\n\n\n\n<li class=\"custom-indent\"><strong>Werbung<\/strong>: Bei diesem Modell liegt der Fokus auf \u201cselling advertising space on the journal\u2019s homepage. In particular, advertising can provide income where the journal\u2019s readership is specialised [\u2026]\u201d (Waidlein et al. 2021, 12). Dieses Modell geht jedoch mit ein paar Schattenseiten einher. Es wird darauf hingewiesen, dass zu viel Werbung einen negativen Eindruck auf die Leserschaft bzgl. der Qualit\u00e4t des Publikationsformats haben kann (Penier, Eve und Grady 2020, 12) und Wissenschaftler:innen dies mit einem Einbu\u00dfen ihrer Autonomie gleichsetzen k\u00f6nnten (Keller 2017, 28).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Tabelle zeigt eindr\u00fccklich, den oben bereits erw\u00e4hnten Fakt, dass f\u00fcr eine Herausgeberschaft bzw. im Kontext eines Publikationsprojekts mehrere Gesch\u00e4ftsmodelle zum Tragen kommen k\u00f6nnen. Penier, Eve und Grady (2020) haben dies auch im <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/4455511\/files\/COPIM%20-%20Revenue%20Models%20for%20OA%20Monographs%202020%20(v2).pdf?download=1\">Anhang<\/a>&nbsp; ihrer Auseinandersetzung mit \u201eRevenue Models for Open Access Monographs\u201c deutlich gemacht. So ist \u201epunctum books\u201c ein Praxisbeispiel f\u00fcr sechs Gesch\u00e4ftsmodelle (Penier, Eve und Grady 2020, 50). Open Book Publishers wird in ihrer Tabelle in vier Gesch\u00e4ftsmodelle eingeordnet (Penier, Eve und Grady 2020, 49).<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zu erg\u00e4nzen ist aus publisher-Sicht eine interne Querfinanzierung\/subsidy, die in der an Wissenschaflter:innen und (bibliothekarische\/\u00f6ffentliche) F\u00f6rderer gerichteten Tabelle fehlt. Sie sollte dem Zielpublikum dieses Artikels aber bewusst sein als potentielle Einnahmequelle abseits des eingesetzten Gesch\u00e4ftsmodells: Besondere Dienstleistungen des Publishers aus seinem Angebotsportfolio werden in Rechnung gestellt als \u201csupply-side model, in which funding for OA monographs comes from revenues from the publisher\u2019s commercial activities such as service provision, institutional funding, sale of translation rights, or profits from other non-OA publications\u201d (Penier, Eve, Grady 2020, 15). Auch Eink\u00fcnfte aus dem Verkauf von Print-Exemplaren k\u00f6nnten aufgez\u00e4hlt werden. Dieses Modell wird beispielsweise vom britischen Verlag Open Book Publishers eingesetzt (Open Book Publishers o.D.).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Einheitliche und pr\u00e4zisere Begriffsverwendung von Gesch\u00e4ftsmodellen f\u00fcr die Zukunft<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass der Umstand, dass die Praxisbeispiele wie die <a href=\"https:\/\/www.openlibhums.org\/\">Open Library of&nbsp;Humanities (OLH)<\/a> oder <a href=\"https:\/\/knowledgeunlatched.org\/\">Knowledge Unlatched<\/a> von unterschiedlichen Autor:innen in verschiedene Gesch\u00e4ftsmodelle (individuelles Crowdfunding und Konsortium; siehe Tabelle) eingeordnet werden, nicht nur mit dem Mix dieser Modelle zur Finanzierung zusammenh\u00e4ngt, sondern auch f\u00fcr eine fehlende Trennsch\u00e4rfe in der Benutzung der Gesch\u00e4ftsmodellbezeichnungen spricht. Um die Aufkl\u00e4rungsarbeit in Bibliotheken (in Beratungssituationen mit Wissenschaftler:innen), zu den Modellen auf lange Sicht zu erleichtern und effizienter zu gestalten, ist daher eine einheitlichere Begriffsverwendung und -trennung in der Zukunft w\u00fcnschenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt sollte eine Tatsache, die auf Konferenzen wie der <a href=\"https:\/\/2024.bibliocon.de\/\">BiblioCon2024<\/a> oder den <a href=\"https:\/\/open-access-tage.de\/open-access-tage-2024-koeln\">OA-Tagen 2024<\/a> immer wieder betont wird, auch in diesem Artikel nicht au\u00dfer Acht gelassen werden: H\u00e4ufig werden Diamond OA Publikationen als \u201ekostenlos\u201c dargestellt. Diese Aussage ist nicht richtig. Einige Argumente klangen bereits im ersten Teil dieses Blogposts an. Es stimmt, es fallen keine Geb\u00fchren im Sinne von APCs und BPCs an, daf\u00fcr flie\u00dfen aber weiterhin Kosten f\u00fcr Personal, Infrastruktur und zeitliche Ressourcen in das Publizieren von Diamond OA-Zeitschriften und -B\u00fcchern ein. Diese Mittel werden von Wissenschaftler:innen und, hier bedarf es einer Hervorhebung, in genauso hohem Ma\u00dfe von Bibliothekar:innen (z.B. OA-Beauftragten) erbracht. Der Punkt der \u201ekostenlosen\u201c Diamond OA Publikationen sollte weiterhin diskutabel sein und gleicherma\u00dfen auf wissenschaftlicher sowie bibliothekarischer Seite mitgedacht werden sowie im besten Fall in gemeinsamen (Gespr\u00e4chs-)R\u00e4umen debattiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hinweis: Die Beispiele zu verschiedenen Gesch\u00e4ftsmodellen wurde angereichert durch eine <\/em><a href=\"https:\/\/wiki.openaccess.nrw\/wiki\/Treffen_der_Erwerbungsleitungen\"><em>Diskussion mit Erwerbungsleitungen<\/em><\/a><em> der 42 DH.NRW Hochschulen im September 2024. Eine Zusammenfassung des Standes aus September liefert dieses Miro-Board: <\/em><a href=\"https:\/\/miro.com\/app\/board\/uXjVKmykPts=\/\"><em>https:\/\/miro.com\/app\/board\/uXjVKmykPts=\/<\/em><\/a><em>. Die Landesinitiative openaccess.nrw dankt den Beteiligten f\u00fcr die rege Diskussion und den Austausch!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><br><\/strong>Ancion, Zo\u00e9, Borrell-Dami\u00e1n, Lidia, Mounier, Pierre, Rooryck, Johan und Bregt Saenen (2022): Action Plan for Diamond Open Access. Zenodo. https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6282403<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Barnes, Lucy und Tom Grady (2023a): How can I persuade my institution to support collective funding for open access books? (Part One) &lt;<a href=\"https:\/\/copim.pubpub.org\/pub\/3cjxkovk\/release\/3\">https:\/\/copim.pubpub.org\/pub\/3cjxkovk\/release\/3<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Barnes, Lucy und Tom Grady (2023b): How can I persuade my institution to support collective funding for open access books? (Part Two)<br>&lt;<a href=\"https:\/\/copim.pubpub.org\/pub\/a5fcp0ij\/release\/3\">https:\/\/copim.pubpub.org\/pub\/a5fcp0ij\/release\/3<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (2024): Ausschreibung: Neue Dynamik bei Diamond Open Access. &lt;<a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/resource\/blob\/324442\/db52a2a58f84c92b1c3d7cf9cb2eaf41\/call-diamond-open-access-de-data.pdf\">https:\/\/www.dfg.de\/resource\/blob\/324442\/<br>db52a2a58f84c92b1c3d7cf9cb2eaf41\/call-diamond-open-access-de-data.pdf<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz, Kathrin, Wrzesinski, Marcel und Markus Rauchecker (2019): Nachhaltige Qualit\u00e4tssicherung und Finanzierung von non-APC, scholar-led Open-Access-Journalen. In: LIBREAS. Library Ideas, 36. &lt;<a href=\"https:\/\/libreas.eu\/ausgabe36\/ganz\/\">https:\/\/libreas.eu\/ausgabe36\/ganz\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4ndler, Ulrike (2020): Open-Access-Finanzierung. In: Karin Lackner, Lisa Schilhan, Christian Kaier (Hg.): Publikationsberatung an Universit\u00e4ten. Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterst\u00fctzender Services. transcript Verlag: Bielefeld. 181-201.<\/p>\n\n\n\n<p>Keller, Alice (2017): Finanzierungsmodelle f\u00fcr Open-Access-Zeitschriften. In: Bibliothek \u2013 Forschung und Praxis, 41 (1): 22-35.<\/p>\n\n\n\n<p>Kowaltowski, Alicia J., Arruda, Jos\u00e9 R. F., Nussenzveig, Paulo A., und Ariel Mariano Silber (2023): Guest Post \u2013 Article Processing Charges are a Heavy Burden for Middle-Income Countries. &lt;<a href=\"https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2023\/03\/09\/guest-post-article-processing-charges-are-a-heavy-burden-for-middle-income-countries\/\">https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2023\/03\/09\/guest-post-article-processing-charges-are-a-heavy-burden-for-middle-income-countries\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Lair, Sharla (2021): Open Access Book Programs: Answering Libraries\u2019 Questions. &lt;<a href=\"https:\/\/openaccessbooksnetwork.hcommons.org\/2021\/10\/27\/open-access-book-programs-answering-libraries-questions\/\">https:\/\/openaccessbooksnetwork.hcommons.org\/2021\/10\/27\/open-access-book-programs-answering-libraries-questions\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Mackay, Caroline (2021): Supporting open access monographs without the costs of book processing charges. &lt;<a href=\"https:\/\/research.jiscinvolve.org\/wp\/2021\/08\/10\/supporting-open-access-monographs-without-the-costs-of-book-processing-charges\/\">https:\/\/research.jiscinvolve.org\/wp\/2021\/08\/10\/supporting-open-access-monographs-without-the-costs-of-book-processing-charges\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Mellins-Cohen, Tasha (2024): Guest Post \u2013 Making Sense of Open Access Business Models. &lt;<a href=\"https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2024\/03\/26\/guest-post-making-sense-of-open-access-business-models\/\">https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2024\/03\/26\/guest-post-making-sense-of-open-access-business-models\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Michael, Ann (2020): Sustainable Open Access \u2013 What\u2019s Next?, &lt;<a href=\"https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2020\/08\/27\/sustainable-open-access-whats-next\/\">https:\/\/scholarlykitchen.sspnet.org\/2020\/08\/27\/sustainable-open-access-whats-next\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>OA Books Toolkit (2020): Business models for OA book publishing. &lt;<a href=\"https:\/\/oabooks-toolkit.org\/lifecycle\/10944589-planning-funding\/article\/10432084-business-models-for-open-access-book-publishing\">https:\/\/oabooks-toolkit.org\/lifecycle\/10944589-planning-funding\/article\/10432084-business-models-for-open-access-book-publishing<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberl\u00e4nder, Anja und Lena Dreher (2019): Jenseits von APC: \u00dcberblick \u00fcber alternative Open-Access-Modelle. Open-Access-Tage 2019, Hannover, Germany. Zenodo. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.3490737\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.3490737<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>open-access.network (2024a): Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr B\u00fccher. &lt;<a href=\"https:\/\/open-access.network\/informieren\/finanzierung\/geschaeftsmodelle-fuer-buecher\">https:\/\/open-access.network\/informieren\/finanzierung\/geschaeftsmodelle-fuer-buecher<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>open-access.network (2024b): Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Zeitschriften. &lt;<a href=\"https:\/\/open-access.network\/informieren\/finanzierung\/geschaeftsmodelle-zeitschriften\">https:\/\/open-access.network\/informieren\/finanzierung\/geschaeftsmodelle-zeitschriften<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Open Book Publishers (o.D.): Our business model.<br>&lt;<a href=\"https:\/\/www.openbookpublishers.com\/about\/our-business-model\">https:\/\/www.openbookpublishers.com\/about\/our-business-model<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Penier, Izabella, Eve, Martin Paul und Tom Grady (2020): COPIM \u2013 Revenue Models for Open Access Monographs 2020 (2.0). Zenodo. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4455511\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4455511<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA) (o.D.): Projektinformation. &lt;<a href=\"https:\/\/diamond-open-access.de\/\">https:\/\/diamond-open-access.de\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Speicher, Lara, Armando, Lorenzo, Bargheer, Margo, Eve, Martin Paul, Fund, Sven, Le\u00e3o, Delfim, Mosterd, Max, Pinter, Frances und Irakleitos Souyioultzoglou (2018): OPERAS Open Access Business Models White Paper. Zenodo. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1323708\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1323708<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Verbeke, Demmy (2022): Libraries and Diamond Open Access. &lt;<a href=\"https:\/\/scholarlytales.hcommons.org\/2022\/04\/13\/libraries-and-diamond-open-access\/\">https:\/\/scholarlytales.hcommons.org\/2022\/04\/13\/libraries-and-diamond-open-access\/<\/a>&gt;, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Waidlein, Nicole, Wrzesinski, Marcel, Dubois, Fr\u00e9d\u00e9ric und Katzenbach, Christian (2021): Working with budget and funding options to make open access journals sustainable. Zenodo. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4558790\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4558790<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaftsrat (2022): Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access. K\u00f6ln. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.57674\/fyrc-vb61\">https:\/\/doi.org\/10.57674\/fyrc-vb61<\/a>, zuletzt abgerufen am 10.01.2025.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> In diesem Zusammenhang sind eine ganze Reihe von Autor:innen zu nennen, die Kritikpunkte an APCs in ihren Publikationen diskutieren: Ganz, Wrzesinski und Rauchecker 2019; K\u00e4ndler 2020; Kowaltowski et al. 2023; Michael 2020. Dieser zweiteilige Artikel widmet sich den Nachteilen von BPCs: Barnes und Grady 2023a, 2023b.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Derzeit werden verschiedene Bezeichnungen in der Literatur verwendet: \u201ebusiness models\u201c (OA Books Toolkit 2020), \u201efinancing models\u201c (Waidlein et al. 2021) oder \u201erevenue models\u201c (Penier, Eve und Grady 2020). In Anlehnung an K\u00e4ndler (2020) und das open-access.network (2024a, 2024b) wird in diesem Artikel der Begriff \u201eGesch\u00e4ftsmodell\u201c verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Siehe hierzu beispielsweise die Definition im \u201eAction Plan for Diamond Open Access\u201c: \u201e\u2018Diamond\u2018 Open Access refers to a scholarly publication model in which journals and platforms do not charge fees to either authors or readers. Diamond Open Access journals represent community-driven, academic-led and -owned publishing initiatives.\u201d (Ancion et al. 2022, 3)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Siehe auch Waidlein et al. (2021, 17), die folgende Aussage \u00fcber das Gesch\u00e4ftsmodell von OpenEdition Journals t\u00e4tigen: \u201eThis platform not only provides a consortium in the humanities and social sciences but also combines funding with a so-called \u2018Freemium-model\u2019 (OpenEdition Freemium distribution programme).\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Gesch\u00e4ftsmodelle f\u00fcr Diamond Open Access Publikationen gibt es abseits der oft diskutierten[1] Article Processing Charges (APCs) und Book Processing Charges (BPCs)? Dieser Blogartikel stellt Gesch\u00e4ftsmodelle[2] f\u00fcr Diamond Open Access (OA) Publikationen geordnet nach Zeitschriften, Infrastruktur und B\u00fcchern vor. 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